Warum nicht Golf?

Ist das nicht zu brutal?

Das ist doch gefährlich?

Wird man da nicht zum Schläger ausgebildet?

Da kann man sich doch verletzen?

Warum nicht Golf?

 

Das sind die Fragen, die gestellt werden, wenn man Kampfsport trainieren möchte. Doch stimmen diese Vorurteile? Auf den ersten Blick könnte man dies bestätigen. Vielen ist Kampfsport aus den Medien vor allen durch brutale und blutige Kämpfe im Boxen und Mixed Martial Arts bekannt. Schaut man sich diese „Wettkämpfe“ an, ist das nicht gerade eine gute Werbung für jegliche Art des Kampfsports. Hier werden die eigentlichen Werte und das was Kampfkunst ausmacht kaum bis gar nicht reflektiert. Sei es Taekwondo, Karate-Do oder Judo, neben dem Erlernen einer effektiven Selbstverteidigung stehen hier vor allem die Herausbildung sozialer Kompetenzen im Vordergrund. Kinder lernen spielerisch und mit Spaß sportlichen Ehrgeiz, Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen, Disziplin, Respekt und Verantwortungsbewusstsein. Dabei trainieren wir miteinander, nicht gegeneinander. Wir lernen Gewalt besonnen und angemessen zu begegnen. Wir lernen uns anzustrengen, zuzuhören und aufzupassen.

 

Darum werden wir Taekwondo-Sportler und keine gefährlichen Käfig-Kämpfer! Darum gehen wir nicht zum Golf, sondern zum Taekwondo!

 

(Johanna Berg / Gregor Herrmann)