Karate, Boxen, Taekwondo – Sport für die Schule?

… genau unter diesem Titel wird demnächst das neue Buch von Florian Hartnack veröffentlicht. Der Autor (selbst Schulsportlehrer) hat bereits von 2009-2011 die Studie zum Schulsport-Taekwondo durchgeführt und als Buch über „[…] Körperkontaktspiele als gewalt-präventive Maßnahmen im Schulsport“ veröffentlicht.

Bericht_BuchveröffentlDie Deutsche Taekwondo Jugend unterstützt beide Buchprojekte sowohl finanziell als auch inhaltlich. So ist die Deutsche Taekwondo Jugend im neuen Buch auch mit eigenen Fachveröffentlichungen zu Themen Taekwondo und Schulsport vertreten.

Das aktuelle Buch entstand im Rahmen der Dissertation von Florian und vergleicht verschiedenen Kampfsportarten auf ihre „Schultauglichkeit“ – ein Punkt der vor allem in früheren Jahren bei Schul-trägern und den Kultusministerien sehr umstritten war. Mittlerweile sind wir dieses Negativ-Image weitgehend los. Auch und gerade durch die kontinuierlich gute Basisarbeit der Vereine vor Ort. Aber auch durch recht ähnlich gelagerte und pädagogisch ausgerichtete Schulsportprogramme mehrerer Bundesspitzenverbände, der zunehmenden Professionalisierung und den entsprechenden Fach-veröffentlichungen.

Entsprechend deutlich wird dies im Beschreibungstext des neuen Buchs: „Ausgehend von der sportpädagogischen Diskussion um die Vermittlung von Schlag- und Tritttechniken im Schulsport, soll dieser Band einen exemplarischen Überblick über die pädagogischen Einsatzmöglichkeiten von Kampfsportarten mit Schlag- und Tritttechniken im schulischen Kontext geben.

Die drei Kampfsportarten Karate, Boxen und Taekwondo werden dazu exemplarisch in einigen Beiträgen als Schulsportarten vorgestellt, womit die Diskussion angeregt werden soll, wie sich das Lern- und Erfahrungsfeld Kämpfen im Schulsport weiter konstituieren kann, ohne dabei Kampfsportarten mit Schlag- und Tritttechniken per se auszuschließen.“

Bericht: Stev Brauner