Jugendversammlung der Kreissportjugend Greiz

Der neue Thüringer Landesvorstand der Sportjugend, Cora Hüttner und Lara König, tritt auch bei den Jugend-Veranstaltungen im Landkreis geschlossen auf. Eher zufällig stammen beide aus den im Landkreis Greiz ansässigen Taekwondo-Vereinen (TuS Weida / ASC Ronneburg), von welchen beide als Delegierte zum Jugendtag der Kreissportjugend entsandt worden. Nachdem die Versammlung selbst, wieder nach bewährtem Schema ablief – inkl. des wenig authentischen, weil langatmig und vom Blatt abgelesen, Berichts – gab es durchaus auch Überraschungen und einige Lichtblicke.


So bspw. den mitreißenden, sehr erfrischend gehaltenen Impulsvortrag des Lehramtsstudenten Jakob zu seinen persönlichen Erfahrungen von Sportjugendarbeit – knackig, jugendgemäß und
absolut authentisch. Oder auch die Stelle, an welcher Cora ihren eigenen Namen, der Spannung wegen in „Cora-Sü“ etwas abgewandelt, durch den Raum schallen hörte. Auszeichnung!? Ja, tatsächlich. Und zwar für ihre engagierte Arbeit im Heimatverein TuS Weida, in welchem sie neben ihrer aktiven Kampfrichtertägkeit auch 2-mal wöchentlich das Kindertraining leitet. Herzlichen Glückwunsch!


Unsere Mädels sind von der üblichen Einheitsmeinung (alle „Ja“) bei dererlei Veranstaltungen in ihrem Stimmverhalten, wechelseitig immer mal von dieser abgewichen. Und sie haben auch mal kritisch nachgefragt, als bspw. der neue Vorstand ohne jegliche Vorstellung seiner selbst, geschweige denn seiner Ideen, Ziele etc. – schneller durchgewunken wurde als… Na, wie den auch sei, die Antwort fiel unter Verweis auf den doch umfangreichen Bericht eher dürftig aus. Auch das direkte persönliche ansprechen nach Veranstaltungsende war offenbar für die beiden nicht ganz so zufriedenstellend. Insbesondere eine „ältere Frau“ hätte sogleich abwehrend und mit Unverständnis auf (sicher in ihrem jugendlich-unwissenden Leichtsinn vorgetragen) Nachfragen, Ideen und Vorschläge reagiert. Bspw. auf die Frage: warum die Jugendvertreter nicht selbst Post bekommen würden – zumal die Jugendordnung als Teilnehmer die „Delegierten der Jugendabteilungen der Vereine“ (also aller Sportgruppen im Verein) vorsieht. Denn nicht immer finden alle Einladungen ihren Weg zum eigentlichen jugendlichen Adressaten (wie bspw. bisher in unserem Verein). Überhaupt scheint, wenn man durch Reihen der Delegierten schaut – JUGEND – nicht wirklich das zentrale Kriterium zu sein, sondern bestenfalls schmückendes Beiwerk. Letzterer Eindruck bezieht sich im übrigen auch auf den Vorstand der Kreissportjugend selbst. Man darf etwas irritiert sein, ob so tatsächlich selbstbestimmte Jugendarbeit aussieht oder diese doch nur eine Alibifunktion für den KSB erfüllt. Wenn es doch anders ist, hat man jedenfalls zum Kreisjugendtag einen anderen Eindruck vermittelt. Schade, da geht mehr!

Taekwondo Team Ronneburg
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