Danvorbereitungslehrgang 2014

Wir waren noch garnicht so richtig aus Berlin zurück, da stand bereits der nächste Termin an. In der Turnhalle der Gera-Debschwitzer Schule fand am Sonntag, den 11.05.2014 der TUT-Danvorbereitungslehrgang statt.DV 1

Die Halle war gut gefüllt, da nicht nur die Anwärter zur Prüfung, sondern auch einige andere Sportler bzw. Heimtrainer die Gelegenheit zur Weiterbildung nutzten. Insgesamt nahmen 25 Sportler aktiv am Lehrgang teil. 10 Sportler kamen vom TSV Gera-Zwötzen, 4 aus Weida, 3 aus Roneburg, 4 aus Erfurt, 2 aus Naumburg und jeweils 1 aus Sonneberg und Jena.

Die Leitung des Lehrganges übernahm natürlich der TUT-Prüfungsreferent Mirko Hartmann, der von meiner Wenigkeit unterstützt wurde. Somit waren 2 der 3 Prüfer zugegen und konnten die Teilnehmer mit allen Informationen versorgen, die für die Prüfung als notwendig erachtet wurden.

Los ging es mit dem gemeinsamen Aufwärmen, anschließend folgten die 10 Grundschulkombinationen. Wer beim Aufwärmen noch nicht auf Betriebstemperatur war, der war es spätestens jetzt. Es wurde jedoch nicht ganz so anstrengend, da die Referenten zwischendurch immer wieder Hinweise zur Technikausführung gaben sowie hier und da auch gleich Korrekturen vornahmen.

Nach einer kurzen Pause ging es mit den Formen weiter. Um nicht zu viel Zeit zu „verlieren“, wurde hier in Gruppen gearbeitet. Während ein Sportler seine Form lief, hatten die anderen jeweils auf die Bein- und Armtechniken sowie die Fußstellungen zu achten. Natürlich gingen die Referenten herum, sahen sich die Vorträge an und gaben entsprechende Rückmeldungen.

DV 2Es folgte nun der Schrittkampf. Nach den entsprechenden Hinweisen zur Ausführung legten die Teilnehmer los und präsentierten das, was sie bisher erarbeitet hatten. Auch hier erhielten sie die direkte Rückmeldung, wenn die Techniken nicht so stimmig waren.

Nach der Pause zur Nahrungsaufnahme, manche nennen es auch Mittagspause, stand der Bereich Wettkampf auf dem Plan. Anders als bei den bisherigen Vorbereitungslehrgängen, wurde auch dieser Bereich praktisch abgearbeitet, damit die Sportler zumindest ein stückweit ein Gefühl dafür bekamen, was zur Prüfung gefordert werden kann.

Der Bereich Selbstverteidigung durfte ebenfalls nicht fehlen. Zunächst verschafften sich die Referenten ein Bild über das Leistungsvermögen. Wie fast schon erwartet gab es hier die größten „Baustellen“. Die Beweglichkeit und die Flexibilität, welche beim Schrittkampf und beim Sparring gezeigt wurde, war plötzlich nicht mehr vorhanden. Aus Sicht der Referenten muss der Bereich unbedingt noch verbessert werden, damit es zur Prüfung gut funktioniert. Bezüglich der Waffenangriffe gab es noch den Hinweis, welche Angrifftechniken zur Prüfung erwartet werden.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wurde der Bruchtest dann nur noch theoretisch abgehandelt, natürlich mit den entsprechenden Tips für das Training.

Da es keine weiteren Fragen seitens der Teilnehmer gab, durfte man davon ausgehen, dass alles gesagt wurde und nichts offen geblieben ist. Aus unserer Referentensicht war es ein eher praktisch orientierter Vorbereitungslehrgang, der den Teilnehmern hoffentlich noch so einiges mit auf den Weg zur Prüfung geben konnte.

R. Richter